Meditation

Termine für neu beginnende Meditationskurse bitte unter hardo(ät)urklang.com erfragen.

 

In meinen Meditationskursen führe ich die Teilnehmenden Schritt für Schritt in die Entspannung und die Öffnung für alles das, was im jeweiligen Moment gerade da ist, bzw. gerade entsteht und wieder vergeht, auf körperlicher, psychischer und geistiger Ebene. Über die „Verankerung“ im Körper und in der Atmung gelingt es so nach und nach, die gedankliche Aktivität einfach nur zu beobachten, ohne sich darin zu verstricken, und dadurch zu beruhigen.

Es entsteht zunehmend ein „Empfindungsraum“, in dem alle Wahrnehmungen, körperliche, psychische und gedankliche, quasi gleichzeitig stattfinden – man springt nicht mehr von einer Wahrnehmung zur nächsten und man versucht nicht mehr, besonders schöne Wahrnehmungen festzuhalten oder unangenehme „wegzuschieben“. Es kann sich so relativ schnell ein innerer Frieden einstellen, der sehr heilsam ist und den man durch regelmäßiges Praktizieren kultivieren kann.

Ich habe tief gehende Erfahrungen mit „Meditationweisen“ aus dem Buddhismus, Hinduismus, Sufismus und auch aus der christlichen Mystik gemacht, wofür ich sehr dankbar bin. Ich fühle mich aber keiner dieser Glaubensrichtungen verpflichtet. Dadurch sind meine Kurse frei von religiösen Dogmen und Ritualen und offen für alle Interessierten.

 

 


 

Meine Reise in die Welt der Meditation begann 1998 beim Kundalini-Yogafestival in Loches in Frankreich. Dort besuchte ich einen täglichen Workshop in der meditativen Heiltechnik SatNamRasayan bei Guru Dev Singh, der diese Heilkunst weltweit lehrt.
Der meditative Zustand oder besser Prozeß, aus dem heraus beim SatNamRasayan geheilt wird, ist vergleichbar mit der buddhistischen Vipassana- oder auch Erkenntnis-Meditation; absichtsloses, ganzheitliches Wahrnehmen von dem, was ist bzw. geschieht, nicht mehr und nicht weniger. Also im Grunde genommen sehr einfach aber auf Grund unserer gewohnten Art wahrzunehmen, nämlich fragmentiert und sprunghaft, auch nicht leicht.
Bei dieser Art der Meditation entsteht ein Wahrnehmungsraum, in dem es keine Trennung mehr gibt zwischen dem Wahrnehmenden und dem Wahrgenommenen.
Inspiriert durch diese zehntägige sehr tiefe Erfahrung habe ich dann die einjährige SatNamRasayan Ausbildung bei Gurudev Singh gemacht, und darauf aufbauend 2001/2002 die 18-monatige Stufe II Ausbildung.

Ostern 2011 habe ich dann an einem zehntägigen buddhistischen Vipassana Meditations-Retreat unter der Leitung von Fred von Allmen in der Schweiz teilgenommen. Diese Erfahrung, zehn Tage lang täglich 10 bis 12 Stunden zu meditieren, Belehrungen über Meditation zu hören und während der ganzen Zeit zu schweigen, und das alles mitten in den atemberaubenden Schweizer Alpen war sehr tief und initiierend für mich und hat meine Meditationspraxis nachhaltig verändert und geprägt.

Besonders die von Fred von Allmen und Irene Bumbacher angeleitete „Metta Meditation“ oder auch „Liebende Güte Meditation“ hat mich sehr berührt. Bei dieser Meditationsform nimmt man eine Haltung der liebenden Güte und des Wohlwollens erst einmal sich selbst gegenüber ein und weitet diese Haltung bzw. dieses Wohlwollen nach und nach auf Familie, Freunde, Bekannte und alle fühlenden Wesen aus. Diese Form der Meditation gilt im Buddhismus als Sammlungsmeditation.
Zu dieser Kategorie gehören alle Meditationen, die einen bestimmten Fokus haben und diesen nutzen, um den Geist zu beruhigen und zu sammeln. In einigen buddhistischen Traditionen ist es üblich erst einmal für eine lange Zeit solche Sammlungsmeditationen zu praktizieren und sich damit vorzubereiten auf die Erkenntnismeditation (Vipassana-), die sich dadurch auszeichnet, daß sie eben keinen Fokus hat sondern eine Praxis des absichtslosen, urteilsfreien Wahrnehmens ist.