Gemeinschaftsbildung nach Scott Peck, Wir-Prozess

 

Wie kann es einer Gruppe von Menschen gelingen, dass die einzelnen Mitglieder ihre schützenden und kaschierenden Verhaltensweisen ablegen und so eine authentische, vertrauensvolle und sich gegenseitig wertschätzende Gemeinschaft entsteht?

 

Der gemeinschaftsbildende Prozess nach M. Scott Peck ist ein Werkzeug, mit dessen Hilfe dieses „Wunder“ sehr schnell geschehen kann.

 

Der Prozess

 

Eine Gruppe sitzt im Kreis. Es gibt ein paar Kommunikationsempfehlungen, die im Wesentlichen dazu animieren, von Herzen zu sprechen, mit voller Aufmerksamkeit zuzuhören, nicht zu belehren, nicht zu bewerten und sich nicht zu rechtfertigen. Es geht erst einmal um das Gewahrwerden des „Ich“, darauf folgt die Wahrnehmung und Wertschätzung des „Du“, um dann darüber hinauszuwachsen und ein „Wir-Bewusstsein“ zu entwickeln.

 

In diesem Prozess ent-deckt die Gruppe direkt mit allen Sinnen, dass alle miteinander verbunden sind. Und damit schaffen die Teilnehmenden im Grunde nichts Neues, sondern sie legen nur alles ab, was verhindert wahrzunehmen, dass es so ist.

 

In den Workshop lasse ich meine Erfahrungen mit der Gewaltfreien Kommunikation von Marshall Rosenberg, dem U-Prozess von C. Otto Scharmer und dem „Dialog“ von David Bohm einfließen.
Der Workshop richtet sich an alle, die sich nach entschleunigter Kommunikation und achtsamem Zuhören sehnen. Es geht nicht um eine Gemeinschaftsgründung sondern um eine Gemeinschaftserfahrung.
Eine anschließende fortlaufende Gruppe zur Vertiefung ist möglich aber kein Muss.

 

Wann: in Planung
Wo: Berlin