Über mich

 

Meine Reise in das Universum der Gongmeditation begann 1998 beim internationalen Kundalini-Yogafestival in Loches in Frankreich. Dort besuchte ich meine erste Gongmeditation bei Nanak Dev Singh, meinem späteren Gong- und Yogalehrer
Nach vielen selbst erfahrenen Gongmeditationen habe ich im Jahr 2005 begonnen, das Ritual der Gongmeditation in der Tradition von Yogi Bhajan zu erlernen.

 

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Seit 2006 leite ich selbst Gongmeditationen an und verbinde sie mit der meditativen Heilform „SatNamRasayan“, die ich seit 1999 praktiziere – Ausbildung der Stufe 1 und 2 bei Gurudev Singh – und die ebenfalls durch Yogi Bhajan weitergegeben wurde. Das ermöglicht mir, mich tiefer mit der gesamten Erfahrung der Gongmeditation – mit den Teinehmenden, mit mir als Gongspieler und vor allem mit dem gemeinsamen Erfahrungsraum – zu verbinden, diese Verbindung über die gesamte Meditation hinweg zu halten und dadurch Heilimpulse setzen zu können.

 

Meine Reise in die Welt der Perkussion begann 1991 in Berlin mit Jojo, meinem ersten Lehrer, mit Rhythmen aus Ghana.
Durch und mit Rale Dominique, bei dem ich 1992 mehrere Workshops besuchte, bin ich im Winter 1992/93 für zwei Monate nach Guinea in Westafrika gekommen. Dort ist dann in einem vierwöchigen Trommel-Intensivkurs bei Famadou Konaté , dem Leiter des Ballet National de Guinée, das Feuer in mir entfacht. Bei meiner anschließenden Reise durch das Land, hatte ich das Glück, den Lehrer von Famadou Konaté, Fadouba Olaré, besuchen zu dürfen und bei ihm noch zwei Wochen Privatunterricht zu bekommen. Diese beiden Trommler und der Aufenthalt in den Dorfgemeinschaften der beiden mit ihren Tanzfesten und dem einfachen aber fröhlichen Leben haben mich nachhaltig beeindruckt und das Bild in mir festgesetzt, daß Trommeln und Tanzen unbedingt zusammengehören.

 

Trommelhände

 

Zurück in Berlin habe ich dann lange bei Frank Camara gelernt. Vor allem das Improvisieren und den eigenen Stil zu finden, konnte ich bei ihm beginnen zu lernen.

Da ich aber nun mal kein Afrikaner bin, und mir beim Spielen von traditionellen Ernte- und Hochzeitsrhythmen irgendwann die eigenen Wurzeln oder das Eigenständige, mir gemäße, gefehlt hat, habe ich mich nach anderen Techniken umgeschaut und bin fündig geworden.

1994 bin ich in die Welt des Trance Techno eingetaucht mit allem was dazugehört. Durch stundenlanges Tanzen zu ekstatischer Trancemusik inspiriert, habe ich angefangen selbst aufzulegen, habe mit Gleichgesinnten Partys organisiert und mit den „Sonic Dream Drummers“ – ein Musiker-Kollektiv  aus Trommlern, Gong- und Didgeridoospielern – auf  Trancepartys und Open Airs die Tanzwütigen mit handgemachtem Trance begeistert.

Das hat einen riesen Spaß gemacht und war ein intensives Training in monotonem, loopartigem Spiel. Minutenlang, manchmal stundenlang die gleiche Schlagabfolge zu spielen, die Langeweile auszuhalten, die dabei entsteht, und dann zu entdecken, daß nach Durchschreiten dieses Tores der Rhythmus erst richtig zum Leben erwacht in mir, das war wie eine Initiation in eine ganz neue Klangdimension und prägt bis heute mein Spiel.

Seit 2007 unterrichte ich selbst und leite Trommelgruppen bei der musikalischen Begleitung von Trancetanzevents.

 

Meine Reise in die Welt der Meditation begann 1998 beim Kundalini-Yogafestival in Loches in Frankreich. Dort besuchte ich einen täglichen Workshop in der meditativen Heiltechnik SatNamRasayan bei Guru Dev Singh, der diese durch Yogi Bhajan vermittelte Heilkunst weltweit lehrt.
Der meditative Zustand oder besser Prozeß, aus dem heraus beim SatNamRasayan geheilt wird, ist vergleichbar mit der buddhistischen Vipassana- oder auch Erkenntnis-Meditation – absichtsloses, ganzheitliches Wahrnehmen von dem, was ist bzw. geschieht, nicht mehr und nicht weniger. Also im Grunde genommen sehr einfach aber auf Grund unserer gewohnten Art wahrzunehmen, nämlich fragmentiert und sprunghaft, auch nicht leicht.
Bei dieser Art der Meditation entsteht ein Wahrnehmungsraum, in dem es keine Trennung mehr gibt zwischen dem Wahrnehmenden und dem Wahrgenommenen.
Nach dieser zehntägigen sehr tiefen und inspirierenden Erfahrung habe ich mich entschlossen, die einjährige SatNamRasayan Ausbildung bei Gurudev Singh und seinen Lehrbeauftragten zu absolvieren. Darauf aufbauend habe ich 2001/2002 die 18-monatige Stufe II Ausbildung angeschlossen und meditiere seit dem auf Basis dieser meditativen Heilform.

Ostern 2011 habe ich dann an einem zehntägigen Vipassana Meditations-Retreat unter der Leitung von Fred von Allmen in der Schweiz teilgenommen. Diese Erfahrung, zehn Tage lang täglich 10 bis 12 Stunden zu meditieren, Belehrungen über Meditation zu hören und während der ganzen Zeit zu schweigen, und das alles mitten in den atemberaubenden Schweizer Alpen war sehr tief und initiierend für mich und hat meine Meditationspraxis nachhaltig verändert und geprägt.

Besonders die von Fred von Allmen und Irene Bumbacher angeleitete „Metta Meditation“ oder auch „Liebende Güte Meditation“ hat mich sehr berührt. Bei dieser Meditationsform nimmt man eine Haltung der liebenden Güte und des Wohlwollens erst einmal sich selbst gegenüber ein und weitet diese Haltung bzw. dieses Wohlwollen nach und nach auf Familie, Freunde, Bekannte und alle fühlenden Wesen aus. Diese Form der Meditation gilt im Buddhismus als Sammlungsmeditation.
Zu dieser Kategorie gehören alle Meditationen, die einen bestimmten Fokus haben und diesen nutzen, um den Geist zu beruhigen und zu sammeln. In einigen buddhistischen Traditionen ist es üblich erst einmal für eine lange Zeit solche Sammlungsmeditationen zu praktizieren und sich damit vorzubereiten auf die Erkenntnismeditation, die sich dadurch auszeichnet, daß sie eben keinen Fokus hat sondern eine Praxis des absichtslosen, urteilsfreien Wahrnehmens ist.